Pressearchiv 2014

Quelle: Ahlener Zeitung

Schützenverein bietet Pflegepatenschaft an

20. November 2014

Vorhelm - Weil die Vorhelmer Vereine eine Umwandlung der Kiesfläche vor dem Ehrenmal in Rasen nicht hinnehmen wollen, hat der Allgemeine Schützenverein nun eine Pflegepatenschaft angeboten. Unterdessen versucht der Heimatverein, günstig an Natursteine zu kommen, um die von der Stadt entstellte Sockelfläche des Mahnmals wiederherzurichten.

Kriegerehrenmal
Linke Gedenkwand des Kriegerehrenmals. Foto: Christian Wolff

Die Pläne der Stadtverwaltung, die Schotterfläche vor dem Kriegerehrenmal durch Rasen zu ersetzen, stoßen in Vorhelm auf wenig Gegenliebe. „Die umliegende Grünanlage sieht schon miserabel aus“, befand Willi Bücker, stellvertretender Vorsitzender des Heimatvereins. „Wollen wir das wirklich auch vor dem Ehrenmal haben?“
Holger Hasselmann und Friedrich Eilert sicherten am Donnerstagabend bei der Versammlung der Vorhelmer Vereinsspitzen im Namen des Allgemeinen Schützenvereins zu, dass sie bereit wären, eine Pflegepatenschaft für die Anlage zu übernehmen. „Wir wissen doch alle, was passiert, wenn da erstmal eine Rasenfläche ist. Bei Regen, wie jetzt am Volkstrauertag, steht spätestens die 20. Person im Matsch.“
Doch Bernd Avermiddig, stellvertretender Ortsausschuss-Vorsitzender, warnte: „Unterschätzt nicht die Arbeit, die auf Euch zukommt. Das ist eine ziemliche Herausforderung.“ Angesichts des seit eineinhalb Jahren währenden „Dümpelzustands“ hielt der TuS-Westfalia-Vorsitzende Peter Wiethaup jedoch fest: „Schlimmer als jetzt kann es nicht werden.“
Anlass für die erneute Diskussion war ein Sachstandsbericht von Hubertus Beier. Er hatte vor der Vereins-Interessengemeinschaft erklärt, was der Ortsausschuss bereits in der Vorwoche thematisiert hatte: Die Stadt wäre bereit, Material für eine neue Sockelumfassung zu bezahlen, wenn die Steine kostengünstig sind und durch Ehrenamtliche eingesetzt werden. Zugleich soll – um die Pflege zu erleichtern – der gesamte Vorplatz zur Rasenfläche umgestaltet werden. „Der Heimatverein möchte gerne wieder Natursteine haben. Wird das zu teuer, brauchen wir einen Sponsor“, hielt Beier fest.
Nach wie vor herrscht große Unzufriedenheit darüber, dass die ursprüngliche Sockelplattierung im Sommer 2013 ohne Rücksprache mit Ortsausschuss oder Vereins-Interessengemeinschaft entfernt worden ist. Bücker: „Wir wollen nur, dass die Anlage wieder so hergestellt wird, wie sie war. Das ist ein Denkmal.“ Doch Beier machte da wenig Hoffnungen: „Das kann heute keiner mehr bezahlen.“ Dennoch vertraue er auf das Geschick von Heimatvereins-Chef Willi Wienker, der zugesichert habe, sich um ein Angebot zu bemühen, das als Grundlage dienen soll.
Beier machte keinen Hehl daraus, dass er die scheinbar endlose Diskussion leid sei. „Ich habe allein vor Ort drei Veranstaltungen moderiert. Wir müssen jetzt mal zu einem Schlusspunkt kommen.“ Er bot somit an, noch einmal alle beteiligten Vereine, allen voran Schützen und Heimatfreunde, zum Ortstermin einzuladen. Danach sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden. „Wir dürfen das Ganze nicht länger schieben“, mahnte der Ortsausschuss-Vorsitzende.

von Christian Wolff (AZ)

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

Schützen-Downloads

Vorstellung Satzungsänderung Vorstellung der Satzungsänderung
Einverständniserklärung Kindervogelschießen Einverständniserklärung
Beitrittserklärung Beitrittserklärung

 

Schützenkalender

loader

Schützenwetter

Vorhelm aktuell:

15°C

Gefühlt wie: 15°C

Bewölkt

Wind: 10 km/h aus: NO

Luftfeuchtigkeit: 88%

Sonnenaufgang: 07:19 Uhr

Sonnenuntergang: 19:21 Uhr

So

9°C / 18°C

Regen

Mo

11°C / 18°C

Überwiegend bewölkt

Di

9°C / 17°C

Regen

Schützenzähler

Besucher seit 01.04.2005