Schützenfest 2019

Schützenfest in Vorhelm
Steffen Avermiddig besiegt den tapferen Adler

Vorhelm –

Die Uhren zeigten 20.28 Uhr, die Dämmerung setzte bereits ein: Mit dem Königsschuss setzte Steffen Avermiddig dem spannenden Ringen an Vorhelms Vogelstange am Donnerstagabend die Krone auf. Mit dem 392. Schuss machte er dem tapferen Adler den Gar­aus und seine Regentschaft perfekt.

Von Christian Wolff

Nach einem langen Kampf an der Vogelstange gab Steffen Avermiddig dem einst so stolzen Vorhelmer Schützenadler den Rest. Kurz darauf gab er bekannt: Leonie Lakenbrink wird seine KöniginUm 16.35 Uhr stand fest, dass Jungschütze Patrik Cieslak als Bezwinger des Jungvogels gilt. Steffen Avermiddig und Tobias Büttendorf hoben den Regenten der Nachwuchsschützen auf ihre Schultern. Foto: Christian Wolff
Nach einem langen Kampf an der Vogelstange gab Steffen Avermiddig dem einst so stolzen Vorhelmer Schützenadler den Rest. Kurz darauf gab er bekannt: Leonie Lakenbrink wird seine KöniginUm 16.35 Uhr stand fest, dass Jungschütze Patrik Cieslak als Bezwinger des Jungvogels gilt. Steffen Avermiddig und Tobias Büttendorf hoben den Regenten der Nachwuchsschützen auf ihre Schultern. Foto: Christian Wolff

Mit dem Frühstück der Kompanien und einem ersten Antreten hatte der Festreigen am Vormittag seinen Auftakt gefunden. Nach der Schützenmesse in St. Pankratius oblag es Oberst Alfons Deitert , die Aktiven und Gäste zu begrüßen. Dabei bedankte er sich besonders für den ehrenamtlichen Einsatz zahlreicher Schützen im Vorfeld des Hochfestes.

Als letzte Amtshandlung schritten Kaiser Andreas Demski und Kaiserin Sabine Pabst, die stilecht im Kutschwagen vorfuhren, noch einmal die Front ab. Mit einem aufblasbaren Gummi-Flamingo verabschiedete sich das Paar – mit Blick auf eine angenehme Regentschaft. „Vor zehn Jahren war ich deutlich nervöser als heute“, gestand der scheidende Kaiser und erinnerte an die Zeit, als er König war. Die Kranzniederlegung zu Ehren der Verstorbenen übernahm der Vorsitzende Friedrich Eilert gemeinsam mit Major René Rieckmann, dem Chef der Patenkompanie aus der „Westfalen-Kaserne“. Eilert unterstrich in seiner Gedenkrede die Sinnlosigkeit von Kriegen. Sie sollten niemals als Lösung von Konflikten in Betracht gezogen werden, forderte er. Unsere Zufriedenheit sei vor allem darin begründet, dass bewaffnete Auseinandersetzungen in der Regel sehr weit weg von uns stattfinden.

Im gemeinsamen Umzug ging es schließlich vom Dorfplatz über die Hauptstraße zur Ennigerstraße. Am Nachmittag füllte sich dann der Festplatz im Nachtkamp, der nach der aufwendigen Umgestaltung der Schützenhalle, bei der viele Stunden freiwilliger Arbeit investiert wurden, ein prächtiges Bild abgab.

Beim Jungvogelschießen sicherte sich Patrik Cieslak nicht nur die Jungkönigswürde, sondern bewies bereits bei Stoß und Krone seine Treffsicherheit. Den Apfel holte Philip Wöstmann herunter, das Zepter Merle Schlüter. Die linke Schwinge ging an Lisa Stücke, die rechte an Nadine Salewski.

Vorausgegangen war diesmal nicht nur der Kampf um den Jungvogel, sondern auch ein Gästevogelschießen aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der Jungschützenabteilung. Einen runden Geburtstag konnte am Christi-Himmelfahrts-Tag auch die Damengarde begehen: Sie besteht seit genau 20 Jahren. Mit dem Frühstück der Kompanien und einem ersten Antreten hatte der Festreigen am Vormittag seinen Auftakt gefunden. Nach der Schützenmesse in St. Pankratius oblag es Oberst Alfons Deitert , die Aktiven und Gäste zu begrüßen. Dabei bedankte er sich besonders für den ehrenamtlichen Einsatz zahlreicher Schützen im Vorfeld des Hochfestes. WERBUNG Als letzte Amtshandlung schritten Kaiser Andreas Demski und Kaiserin Sabine Pabst, die stilecht im Kutschwagen vorfuhren, noch einmal die Front ab. Mit einem aufblasbaren Gummi-Flamingo verabschiedete sich das Paar – mit Blick auf eine angenehme Regentschaft. „Vor zehn Jahren war ich deutlich nervöser als heute“, gestand der scheidende Kaiser und erinnerte an die Zeit, als er König war. Die Kranzniederlegung zu Ehren der Verstorbenen übernahm der Vorsitzende Friedrich Eilert gemeinsam mit Major René Rieckmann, dem Chef der Patenkompanie aus der „Westfalen-Kaserne“. Eilert unterstrich in seiner Gedenkrede die Sinnlosigkeit von Kriegen. Sie sollten niemals als Lösung von Konflikten in Betracht gezogen werden, forderte er. Unsere Zufriedenheit sei vor allem darin begründet, dass bewaffnete Auseinandersetzungen in der Regel sehr weit weg von uns stattfinden. Im gemeinsamen Umzug ging es schließlich vom Dorfplatz über die Hauptstraße zur Ennigerstraße. Am Nachmittag füllte sich dann der Festplatz im Nachtkamp, der nach der aufwendigen Umgestaltung der Schützenhalle, bei der viele Stunden freiwilliger Arbeit investiert wurden, ein prächtiges Bild abgab. Beim Jungvogelschießen sicherte sich Patrik Cieslak nicht nur die Jungkönigswürde, sondern bewies bereits bei Stoß und Krone seine Treffsicherheit. Den Apfel holte Philip Wöstmann herunter, das Zepter Merle Schlüter. Die linke Schwinge ging an Lisa Stücke, die rechte an Nadine Salewski. Schützenfest in Vorhelm 1/69 Ein gelungenes Fest verbucht der Allgemeine Schützenverein Vorhelm. Foto: Christian Wolff
Ein gelungenes Fest verbucht der Allgemeine Schützenverein Vorhelm. Foto: Christian Wolff

Schützenfest 2019

by gkeily time to read: 2 min
0